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Gemeindefreizeit

Der Termin für die nächste Gemeindefreizeit steht fest: 8.-10. Juli 2016!
Nähere Informationen folgen!


Hier könnt ihr einen Einblick in die letzte Gemeindefreizeit (Okt 2014) bekommen:





Die Gemeindefreizeit in Altenmark (Österreich)
Kommt es euch auch so vor, als wäre es gestern gewesen, als Siegfried in einer Mitarbeiterstunde vor zwei Jahren bemerkte, dass 2014 der 3. Oktober auf einen Freitag fallen würde und das somit lange Wochenende ideal für eine Gemeindefreizeit wäre? So lang schien das alles noch so fern, doch dann kam er tatsächlich, der Oktober 2014, und das in schönster Herbstpracht! 
Eine große Gruppe der Wendelsteiner EFG machte sich um den 2.10. herum auf den Weg ins schöne Pongauer Altenmarkt, hindurch durch den übelsten Feiertagsstau und stellte fest, dass sich diese Strapaze gelohnt hat! Denn es erwartete ihn ein tolles und preiswertes Jugendhotel mit gemütlichen Zimmern, leckerem Essen und vielen Freizeitgestaltungsmöglichkeiten; es erwartete ihn ein lieber Willkommensgruß von Sandra auf dem Zimmer und dann noch vieles mehr: 
Am ersten Abend war zunächst gemütliches Zusammensitzen angesagt – mit dem gespannten Blick Richtung Tür, wer sich wohl als nächstes den Weg durch den Stau gebahnt haben mag. Am ersten Morgen trafen sich einige um 8 schon zu einer Andacht mit Singen und Gebet und um 8.30 Uhr gab es Frühstück. Um 10 Uhr folgte ein erster Vortrag im Rahmen des Freizeitthemas Reinhard stellte uns noch mal 
ganz deutlich das Thema Gnade vor Augen – denn die Kernbotschaft, das Evangelium, soll nicht nur am Anfang eines Christenlebens stehen, sondern alle Lebensbereiche und jeden Tag durchdringen. Hier allein findet sich die Basis für gemeinsames Leben in einer Gemeinde! Parallel zum Erwachsenenprogramm fand auch eine Kinderstunde statt; die Kleinen beschäftigten sich mit Jona und im Laufe der Tage entstanden supersüße Pappmaschewale mit Jona im Bauch – vielen Dank den Betreuern für ihren Einsatz! 

Nach dem Mittagessen bildeten sich Grüppchen, die gemeinsam bei herrlichem Wetter die Umgebung unsicher machen wollten – Bergtouren, Spaziergänge, Skipistendirektaufstiege, GoKartAbfahrten, wildes Rutschen in der Therme, entspanntes Kaffeedln (um es mal im Pongauer Dialekt zu formulieren), Seilbahnfahren, Klettern, Mountainbiken, Fußballspielen und Trampolinhüpfen am Haus und ähnliches standen an diesem und am nächsten Nachmittag auf dem Programm. Hungrig fand man sich pünktlich um 18 Uhr wieder ein zu einem leckeren Abendessen. Danach schnell die Kleinen ins Bett bugsieren und auf Babyfon-Empfang hoffend wieder Eintrudeln zum nächsten Vortrag; diesmal sprach Immanuel zum Thema Vergebung/Versöhnung. Die große Frage, die sich uns stellt, ist letztlich diese: Bin ich mir bewusst, wie groß meine Schuld war/ist, die Jesus mir vergeben hat und täglich vergibt? Ist mein Gewissen dafür noch empfänglich? Verhalte ich mich anders als jener hartherzige Knecht im Gleichnis, dem eine riesen Schuld erlassen worden war, der aber im Gegenzug nicht bereit war, einem anderen eine kleine Schuld zu vergeben? Sich mit diesen und ähnlichen Fragen nochmal intensiv auseinanderzusetzen – das war dann auch die Aufgabe am nächsten Vormittag.
Immanuel entließ uns alle ausgestattet mit einem Handout in eine Zeit der Stille mit und vor Gott; denn aus solch einer „Einsamkeit“ heraus, in der wir uns im Lichte Gottes prüfen, aus- und zurüsten lassen, können wir wieder in eine wertvolle Gemeinsamkeit/Gemeinschaft zurückkehren. Nachdem am S
amstag auch wieder alle heil und wohlbehalten von ihren Ausflügen zurückgekehrt waren (und dass dies nicht selbstverständlich war machte eine Gruppe deutlich, die aus hauptsächlich „Fußkranken“ bestand, die sich am Berg verlief, die letzte Sesselliftfahrt verpasste und allein durch Gottes gnädiges Senden eines Hüttenbetreibers die ganze Mannschaft wieder ins Tal zurückbrachte), stand der „Bunte Abend“ auf dem Programm. Der war in der Tat sehr abwechslungsreich. Beim Jungschar-Ritter-Lied wurden alle zum Mitmachen der lustigsten Bewegungen animiert; es folgte eine laufintensive Kutschfahrt; dann mussten beim Christen-Tabu die Hirnzellen in Schwung gebracht werden; turbulent ging es bei der Reise nach Jerusalem (mit zusätzlichen Aufgaben) zu; zuletzt noch kreative Gruppenarbeiten, bei denen die einen Karten an die Daheimgebliebenen dichten mussten, andere ein Gleichnis pantomimisch darstellen sollten, wieder andere ein Lied dichten und vortragen durften u.ä. So, ich hoffe, ich hab jetzt keinen der so nett vorbereiteten Beiträge vergessen (und wenn doch, dann darf ich das zum Glück auf eine sog. Stilldemenz schieben ) 
Dann war er auch schon da, viel zu schnell: der Sonntag. Ich glaube jeder beneidete irgendwie Immanuel und Anni, die noch zwei Tage angehängt hatten. Für den Rest hieß es jetzt nämlich schon Packen und Zimmerräumen. Ein letztes Frühstück im Ennshof. Ein letzter Vortrag. Diesmal sprach Klaus über das Abendmahl. Meine Zusammenfassung hierzu: es gibt viele Formen, wie das Abendmahl gefeiert werden kann. Doch entscheidend ist allein: stimmt der Inhalt? Wird Jesus Christus und sein Sterben am Kreuz in Erinnerung gerufen, wird ER allein ins Zentrum gerückt? Alle Kinder Gottes sind herzlich eingeladen am Abendmahl teilzunehmen weil das Blut Jesu uns stets rein und heilig vor Gott darstellt; dennoch gilt es die persönliche Herzenseinstellung zu prüfen und sich auf Jesus auszurichten – dafür ist jeder einzelne zunächst mal für sich selbst verantwortlich und erst in einem nächsten Schritt der, der die Leitung hat und das Lobpreisteam. Nach dem Abendmahl folgte Grillen und Mittagessen im Freien und dann der große Aufbruch Richtung verstopfte Autobahnen…
Herzliche Einladung zu unserem Gottesdienst!
Jeden Sonntag,
10.00 Uhr.


EFG Wendelstein
Zum Handwerkerhof 7,
90530 Wendelstein
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