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Aktuelle Seite: StartseiteFürs Leben lernen!BuchempfehlungenNik Ripken - Gottes unfassbare Wege
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GOTTES UNFASSBARE WEGE von Nik Ripken:

Wie mein Glaube durch verfolgte Christen radikal erneuert wurde Könnt ihr euch noch an den thematischen Schwerpunkt des Gemeindebriefes letzten Sommer erinnern? Da ging es um die Situation der verfolgten Christen in Syrien und Irak.

Ich weiß nicht, wie es euch so geht, wenn ihr an die verfolgten Glaubensgeschwister weltweit so denkt. Geht es euch vielleicht so wie mir, dass ihr euch geradezu paralysiert fühlt? Ohnmächtig zu erahnen, was sie durchmachen, wie man sie unterstützen kann, was man überhaupt beten soll? Auch ein bisschen geplagt von einer Art schlechtem Gewissen, dass es uns so gut geht… Egal ob du dich in diesen Gedanken wiedergefunden hast oder nicht, ich hab ein umwerfendes Buch für euch. Selbst als vielbeschäftigte Mama von drei kleinen Kindern, die sich nicht viel Zeit zum Lesen nimmt, hab ich dieses Buch in wenigen Tagen verschlungen und es hat mein Herz im tiefsten I
nneren berührt und mich unheimlich ermutigt. Der Autor „Nik“ (Pseudonym) verbrachte in den Neunzigern einige Jahre als Missionar in der Hölle Somalias zu Bürgerkriegszeiten.
Ein Teil des Buches handelt von seinen dramatischen Erlebnissen dort, die seinen Glauben in Mark und Bein erschütterten. Unter dem Eindruck, dass das Böse stets zu siegen scheint, beginnt er zu zweifeln, dass die in der Bibel beschriebene Macht des auferstandenen Christus überhaupt real ist und wirklich heute noch etwas bewirken kann.

Die Zeit in Somalia schien das Gegenteil zu beweisen. Auf der Suche nach Antworten machte er sich auf, Christen in Ländern wie China, der ehemaligen Sowjetunion und islamischen Ländern zu begegnen. Durch deren mutmachenden Berichte wird sein Glaube radikal erneuert denn sie bezeugen, dass Jesus lebt und Gro- ßes tut. Der Leser, der sich darauf einlässt, kann dasselbe erleben. Staunen, dankbares Lob Gottes über seine Größe und sein Wirken und ein gesundes Überprüfen der eigenen Werte und Prioritäten wechseln sich hierbei ab. Sehnsucht nach einem Glaubensleben mit einem Tiefgang wie dem der hier vorgestellten Menschen keimt auf… Hier wird man hineingenommen in den Alltag von Christen, die sich nur unter größter Gefahr heimlich mit anderen Christen treffen können und diese innige Gemeinschaft in sich aufsaugen. Die nicht mit dem Gedanken leben, dass sie vielleicht ertappt werden könnten, sondern in der Erwartung, dass dies früher oder später geschehen wird.
Es handelt von jungen Menschen, die durch das Einprägen von Bibelversen und Liedern sich für genau diese Zeit wappne(te)n und wie sie dieser Schatz dann durch Leid und Entbehrung im Gefängnis trug. Es erzählt, wie Gott durch Träume und eindeutige übernatürliche Führung Menschen leitet, geradezu so wie in der Zeit der Apostelgeschichte. Und wie der Heilige Geist sie zu einem Denken, Handeln und Leben befähigt, das nicht von dieser Welt ist. Und doch ist es die Realität von heute. Hier ein kleiner Einblick… „Falls ich dort im Gefängnis hören sollte, dass sie meine Frau und meine Kinder aufgehängt haben, weil sie Jesus nicht verleugnen wollten, werde ich der stolzeste Mann in diesem Gefängnis sein.“ (Worte eines Vaters an seine Kinder einen Tag vor seiner Verhaftung)(S. 186) Die Frau … wollte gerne, dass der Pastor für ihren Sohn betete. Als Stojans Vater ins Zimmer trat, bekam er den Schock seines Lebens. Der blinde, totkranke Mann mittleren Alters, der da hilflos vor ihm im Bett lag, war der Gefängniswärter, der ihm in den ersten neun Monaten seiner Haft jeden Morgen seinen Kot aufs Frühstücksbrot geschmiert hatte! Stojans Vater schickte ein Stoßgebet in den Himmel. Oh, Herr! Gib, dass ich dir jetzt keine Schande mache! … (S. 202) Wissen sie, was das Gefängnis für uns ist? Es ist unsere theologische Ausbildungsstätte. Was für Sie in Ihrem Land Bibelschule und Theologisches Seminar sind, ist für uns hier in China das Gefängnis. (S. 239) Noch bevor wir klopfen konnten, öffnete sie (die Tür) sich und vor uns stand der Prediger, den wir besuchen wollten. Er begrüßte uns mit den Worten: „Der Heilige Geist hat mir gesagt, dass ihr heute Morgen kommt.“ Er führte uns in sein winziges Wohnzimmer, wo der Tisch schon für vier Personen gedeckt war … Woher wusste dieser Mann, dass zum Frühstück vier Personen da sein würden? Wenn sie ihn (wie ich) gefragt hätten – er hätte schlicht geantwortet: „Der Herr hat es mir gesagt.“ (S. 284) 


Lust auf mehr? Das Buch ist im Brunnen Verlag erschienen. ISBN: 978-3-7655-4204-6

Verfasst und Eingereicht von: I. E. 

Herzliche Einladung zu unserem Gottesdienst!
Jeden Sonntag,
10.00 Uhr.


EFG Wendelstein
Zum Handwerkerhof 7,
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